Gastbeitrag | Tele Columbus macht Berlin zur Gigabit-City

Der Berliner Glasfasernetzbetreiber Tele Columbus hat sein Netz weiter ausgebaut. Über eine Million Berlinerinnen und Berliner können jetzt mit bis zu 1000 Megabit pro Sekunde im Internet surfen. Der hohe Glasfaseranteil hinter den Kabelanschlüssen seiner Marke PŸUR macht es möglich. Chief Technology Officer Dietmar Pöltl erklärt in seinem Gastbeitrag das ehrgeizige Projekt.

Voraussetzung für diesen Tempo-Sprung von Tele Columbus, das seine Produkte unter dem Markennamen PŸUR vertreibt, war die Abschaltung der analogen Radio- und TV-Signale. Durch die Umstellung auf eine digitale Signalverbreitung in den Netzen stehen zusätzliche Frequenzkapazitäten zur Verfügung. In Verbindung mit dem neuesten Datenübertragungsstandard im Kabel, DOCSIS 3.1, können damit Geschwindigkeiten bis weit in den Gigabit-Bereich erzielt werden.

Heute hybrid, morgen Glasfaser

Der in Berlin häufig anzutreffende Ausbaustand wird auch als „Fiber To The Building“ (FTTB) bezeichnet und erlaubt eine sehr gute Skalierung der erforderlichen Bandbreiten. Der nächste Entwicklungsschritt ist der Austausch von Koaxialkabeln in den Häusern durch eine Glasfaserversorgung, also „Fiber To The Home“ (FTTH). In der Regel reicht die Glasfaser heute noch bis in die Keller der Gebäude hinein. Von dort aus übernehmen Koaxialkabel aus Kupfer die Hausverteilung. Man spricht hier von einem Hybrid-Fiber-Coax-Netz, also einem Mischnetz aus Glasfaser und Kupfer. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Wie die Bundesregierung im Frühjahr 2019 mitteilte, sind nur 8,5 Prozent der deutschen Haushalte so gut an das Glasfasernetz angebunden.

Digitales Quartier mit FTTB-Anschlüssen
So sieht ein digitales Quartier mit Vollglasfaser-Kabelanschlüssen von Tele Columbus aus.
(Quelle: PΫUR/Tele Columbus)

Tele Columbus setzt Maßstäbe bei der Breitbandversorgung in Berlin

In laufenden Projekten mit der Berliner Wohnungswirtschaft setzen wir bereits die Vollglasfaserversorgung derzeit um. Die momentane FTTB-Netzarchitektur in Berlin besteht aus mehreren Teilnetzen und verwebt sich in praktisch alle Stadtteile. Die Einleitung der Fernseh- und Radiosignale sowie der Übergang in das Internet erfolgt über so genannte Kopfstellen. Dafür wurden Backbone-Anbindungen ausgebaut. Kopfstellen und Verteiler erhielten zusätzliche DOCSIS 3.1-Technik.

Glasfaser für Berlins Zukunft

Neben Privathaushalten gehen wir zukünftig vor allem bei Berliner Unternehmen von einer weiter steigenden Nachfrage nach Gigabit-Anschlüssen aus. Vor allem, weil die innovativen Kabelanbindungen für die starke Digitalwirtschaft und aufstrebenden Start-ups vor Ort viel mehr sind als reiner Luxus. Wer auf die Glasfaser setzt, verschafft sich einen entscheidenden Vorteil im internationalen Wettbewerb mit anderen Tech-Unternehmen.

Chief Technology Officer bei Tele Columbus
Dietmar Pöltl ist Chief Technology Officer bei Tele Columbus.
(Quelle: Tele Columbus)
Digitales Quartier mit FTTB-Anschlüssen
Tele Columbus vertreibt Produkte unter dem Markennamen PΫUR.
(Quelle: PΫUR/Tele Columbus)
Tele Columbus zählt zu den führenden deutschen Glasfasernetzbetreibern. Unter der Marke PŸUR bieten wir Highspeed-Internet samt Telefonie für Privatkunden, Unternehmen und die Wohnungswirtschaft an. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind stolz darauf, von Berlin aus mit innovativen Lösungen den Glasfaser- und Breitbandausbau in ganz Deutschland voranzutreiben.