Voll vernetzt mit metr

Nicht nur Mobiltelefone sind heutzutage smart, auch Häuser können es sein. Wie Gebäudetechnik durch IoT vernetzt werden kann, zeigt das Unternehmen metr – wir stellen es vor.

metr-Mitarbeiter mit m-gate
metr-Mitarbeiter mit m-gate © metr

Zur Bewirtschaftung von Häusern bedarf es mehr, als einen Hausmeister zu engagieren und ab und zu nach dem Rechten zu schauen. Heizungen, Alarmanlagen und Fahrstühle wollen regelmäßig gewartet und überprüft werden. Ebenso muss der Verbrauch von Warmwasser und Heizungsenergie jährlich abgelesen werden. All dies kostet Zeit, Geld und Energie. All dies lässt sich aber auch durch die intelligente Gebäudemanagement-Plattform von metr vereinfachen. Mit den entwickelten Lösungen können alle genannten Einrichtungen digital gesteuert und überwacht werden. Die Daten, die dabei erfasst werden, können in Zukunft helfen, Energie zu sparen. Außerdem gewährleisten sie dauerhaft, Gebäude effizient zu bewirtschaften. Der Datenschutz wird dabei selbstverständlich beachtet.

„Wir speichern anonymisierte Daten von Endgeräten, die wir prüfen, bewerten und in einen Kontext setzen. Dadurch machen wir unseren Kund*innen ihre Daten verständlich. Weiterhin nutzen wir Daten, um Machine-Learning-Modelle zu trainieren, und um unsere Vorhersagen kontinuierlich zu verbessern“, erzählt die CEO von metr, Dr. Franka Birke.„Wir erklären unser Datenschutzkonzept im Detail und transparent. Wir gehen davon aus, dass jedes System kompromittiert werden kann, weshalb wir darauf achten, dass die Datenübertragung ohne Kontextinformation erfolgt. Dadurch sind die Daten für potentielle Angreifer wertlos und unverständlich.“

Ganzheitliche IoT-Lösung

Um eine ganzheitliche IoT-Lösung anzubieten, kombiniert metr seine Lösungen mit denen von Drittanbietern. So kommen zur Überwachung der Trinkwasser- und Heizungsanlage und der Aufzüge sogenannte Smart Locks und Leckage-Präventionen hinzu. Insgesamt erhalten die Nutzer*innen eine Rundum-Versorgung in einem zentralen System.

Wie läuft hier die Zusammenarbeit mit Drittanbieter*innen?
„Die dauerhafte Integration von Drittanbieter-Lösungen steht für uns bei der Entwicklung unserer Gebäudemanagement-Plattform für die Wohnungswirtschaft besonders im Fokus. Wir verfolgen dabei einen holistischen Ansatz, denn die Integration erfolgt sowohl auf technischer Ebene als auch auf der Prozessebene und über den Business Case. Mit diesen Produktkombinationen ermöglichen/schaffen/kreieren wir neue Geschäftsmodelle und Absatzkanäle und können unseren Kund*innen das bestmögliche Angebot zur Digitalisierung ihrer Wohnimmobilien machen“, so Dr. Franka Birke.

Unnötige Wegen werden dank zentraler Plattform umgangen

Für die Nutzer*innen der metr-Plattform werden alle Daten visualisiert und über ein gewünschtes Format und der bevorzugten Schnittstelle – etwa via E-Mail oder einer Web-Applikation – zur Verfügung gestellt. Unnötige Wege werden somit umgangen und alle Informationen an einer Stelle zum Abruf gespeichert. Die Verwaltung von Gebäuden wird einem dank Internet of Things also immens erleichtert.

Mit Stand Juni 2020 hat metr bereits 373 Gebäude mit dem so genannten m-gate ausgestattet. Wie sieht die nahe Zukunft von metr aus? „Neben unseren selbst entwickelten Lösungen für Submetering und die Fernüberwachung von Trinkwasser- und Heizungsanlagen werden wir sukzessive Lösungen von Drittanbietern auf unserer Gebäudemanagement-Plattform integrieren, die weitere Anwendungen abdecken“, berichtet die CEO. „Unser Ziel ist ein ganzheitlicher Ansatz für die Wohnungswirtschaft, bei dem unsere IoT-Infrastruktur wie ein digitales Rückgrat funktioniert, das technische Systeme verschiedener Hersteller miteinander verbindet. Sowohl metr-eigene Lösungen als auch die von Drittanbietern lassen sich nahtlos in ein zentrales System integrieren.“

Berlin: Hotspot für Smart Buildings

Berlin kann sich durchaus als Hotspot für Entwicklungen im Bereich der Smart Buildings bezeichnen. Nicolas Zimmer von der Technologiestiftung Berlin sagte Anfang 2019 im Tagesspiegel: „Von 114 Unternehmen in Deutschland, die sich im Bereich Property Tech sammeln, sind 42 Prozent in der Hauptstadt.“ Diese Entwicklung dürfte sich auch in Zukunft fortsetzen, wie auch der allgemeine Stand der Dinge der Smart City Berlin zeigt.

Weitere Informationen zu metr finden Sie hier.

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